Rechtsanwalt für
Mietrecht gesucht?

Offerten vergleichen und den passenden Anwalt für Mietrecht finden

Das Mietrecht ist eine spezielle Form des Vertragsrechts. Es bildet den rechtlichen Rahmen für alle Fragen, die sich aus der Vermietung einer beweglichen oder unbeweglichen Sache ergeben. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Wohn- und Geschäftsräume oder separate Garagen und Stellplätze. Doch auch Kleidung, Tiere oder Transportmittel können Gegenstand eines Mietvertrags sein.

Anwalt für Mietrecht: Engagierte Beratung und Vertretung in allen mietrechtlichen Angelegenheiten

Gesetzliche Vorschriften des Mietrechts finden sich vor allem im Schweizer Obligationenrecht (OR). Sie legen sowohl Rechte als auch Pflichten der Beteiligten fest und schützen damit die jeweils schwächere Partei. Mietverhältnisse von Wohn- und Geschäftsräumen unterstehen darüber hinaus der Verordnung über die Miete und Pacht von Wohn- und Geschäftsräumen (VMWG). Diese Bestimmungen gelten auch für mit den Räumen vermietete Sachen. 

Trotz der eindeutigen Regelungen kommt es in der Praxis immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Mieter und Vermieter. Oft sind es komplexe juristische Zusammenhänge, die für Unklarheiten sorgen. Auch die unterschiedliche Rechtsprechung der Gerichte und Mietämter kann Verwirrung stiften. Ein Anwalt für Mietrecht kennt sich mit der Materie aus und behält den Überblick für Sie.

Ein Anwalt für Mietrecht steht Ihnen für Fragen in sämtlichen Bereichen des Mietrechts zur Verfügung. Er erklärt Ihnen Ihre Rechte und Pflichten, erstellt und prüft Ihren Mietvertrag und begleitet Ihre Vertragsverhandlungen. Bei Problemen im laufenden Mietverhältnis steht Ihnen der Experte ebenfalls zur Seite. Klar und verständlich zeigt er Ihnen, wie Sie sich gegen überhöhte Mietzinsen oder eine Kündigung wehren können.

Eine kompetente Beratung bietet Ihnen der Jurist auch bei Mängeln der Mietsache, bei fehlerhaften Nebenkostenabrechnungen und nachbarschaftlichen Streitigkeiten. Vermieter unterstützt der erfahrene Spezialist in Angelegenheiten wie der Abwehr unberechtigter Ansprüche oder der Ausweisung von Mietern. Lässt sich eine aussergerichtliche Einigung nicht herbeiführen, vertritt der Anwalt für Mietrecht Ihre Interessen natürlich auch vor Gericht. Einen vertrauenswürdigen Rechtsbeistand finden Sie bei GetYourLawyer.

Häufige Fälle im Mietrecht

Miet- & Kaufverträge

Prüfung & Erstellung

Wohnraum & Gewerbe

Rücktritt und Kündigung

Beratung für Mieter

Mietmängel & Mietminderung

Betriebskosten Widerspruch

Kündigung abwehren

Beratung für Vermieter

Mietrückstand einfordern

Räumungsklage einreichen

Eigenbedarfskündigung

Das sagen zufriedene Kunden

5.0

Einfache und unkomplizierte Abwicklung. Erfasste und analysierte den Sachverhalt rasch und effizient. Orientiert und informiert umfassend und in der Breite. Stellt die Verfahrens- und Lösungsvarianten klar dar und beurteilt die Sachlage nicht nur aus juristischer Sicht, sondern ebenso die menschlichen und emotionalen Komponenten und Aspekte, was wir als sehr wichtig erachteten. Pragmatisches Vorgehen (Button-up). Wir fühlten uns jederzeit ernst genommen mit all unseren Anliegen. Wir wurden verstanden und fühlten uns gut betreut.

David Zünd

Für RechtsanwaltDavid Zünd

5.0

Sehr kompetente Rechtsanwältin. Klare speditive Arbeitsweise. Zielorientiert.
M. B.

Leena Kriegers-Tejur

Für RechtsanwältinLeena Kriegers-Tejura

5.0

Höflich, verständnisvoll (empathisch), sein Lachen ist sehr erfrischend und lässt Barrieren verschwinden.
Herr Mathiassen hat erreicht, dass wir persönlich Kontakt aufnehmen konnten mit dem Beklagten. Das hat zwischenzeitlich zu einem (zwar nicht befriedigenden) Teilerfolg geführt. Es steht noch ein Friedensrichtertermin an. Falls wir nicht ans positive Ziel gelangen, werden wir Herr Mathiassen nochmals beiziehen.

Lars Matthiassen

Für RechtsanwaltLars Matthiassen

5.0

Herr Gübeli hat sehr effizient gearbeitet und hat uns erfolgreich vertreten. Seine Arbeit hat unsere Erwartungen übertroffen.

Raphael Gübelin

Für RechtsanwaltRaffael Gübeli

5.0

Wir möchten uns nochmals herzlich bedanken. Wir waren sehr zufrieden und waren froh über die kompetente und sorgfältige Beratung und Vertretung die wir erfahren durften. Herr RA Adrian Weber ist in jeder Hinsicht zu empfehlen.

Adrian Weber

Für RechtsanwaltAdrian Weber

5.0

Menschlich und sehr kompetent. Herr Gass hat sich gut in die Sachlage eingearbeitet und mich immer informiert über das wie/wann/wozu. Mit dem Erfolg bin ich super zufrieden.

Simon Gass

Für RechtsanwaltSimon Gass

5.0

Die Beratung war sehr kompetent und hilfreich. Vielen Dank.

Stephan Zlabinger

Für RechtsanwaltStephan Zlabinger

5.0

Herr Kunz hat mich in allen Belangen vorzüglich unterstützt und ich konnte mich zurücklehnen und ihn seine Arbeit machen lassen.
Herr Kunz hat sich für mich eingesetzt und viel Recherchearbeit betrieben, was nicht selbstverständlich ist.

Manuel Kunz

Für RechtsanwaltManuel Kunz

Im Gespräch mit Herr David Grimm, Rechtsanwalt für Mietrecht

Als Rechtsanwalt für Mietrecht berät Herr David Grimm Privatpersonen schweizweit und ortsunabhängig. Dabei hilft er z. B. bei der Durchsetzung mietrechtlicher Ansprüche und vertritt Mandanten im Prozessgeschehen. Im Gespräch gibt er Einblicke in seine Tätigkeit.

David Grimm
Rechtsanwalt

David Grimm

"Für den Abschluss von Mietverträgen werden oft Standardformulare beispielsweise vom Mieter- oder Hauseigentümerverband verwendet. Solche Formulare haben den Vorteil, dass sie in der Regel alle wichtigen Punkt berücksichtigen. Je nachdem, von welchem Verband das Formular stammt, sind die vorformulierten Bestimmungen jedoch eher mieter- oder vermieterfreundlich ausgestaltet."

1. Guten Tag, Herr Grimm. Neben Mandaten im Bau- und Immobilienrecht sowie dem Arbeitsrecht betreuen Sie als Anwalt auch viele Mietrechtsfälle. Weshalb kommen Mieter oder Hauseigentümer zu Ihnen?

Mandanten kommen immer dann zu mir, wenn sie vor einem rechtlichen Problem stehen und einen Spezialisten benötigen. Bei Mietverhältnissen geht es dabei regelmässig um offene Mietzinsforderungen oder Mängel am Mietobjekt. So stellen sich für Vermieter beispielsweise oft Fragen rund um das Thema, wie sie einen Mieter, der die vereinbarten Mietzinsen nicht bezahlt und trotz Abmahnung und Kündigung das Mietobjekt nicht verlässt, aus dem Mietobjekt ausweisen können. Bei Mietern stellt sich wiederum beispielsweise oft die Frage, was zu tun ist, wenn das Mietobjekt bei Mietantritt mangelhaft ist oder zu einem späteren Zeitpunkt mangelhaft wird. Weitaus am häufigsten treten Klienten mit einem Rechtsproblem rund um die Kündigung des Mietverhältnisses an mich heran.

2. Wie können Sie Ihre Mandanten in solchen Fällen unterstützen?

In jedem Fall ist zuerst die Ausgangslage zu ermitteln. Dies geschieht in einem Erstgespräch mit dem Mandanten. Wichtig ist es dabei, bereits von Beginn weg sämtliche relevanten Unterlagen zur Verfügung zu haben. Ist die Ausgangslage erst einmal erstellt, kann sie unter dem rechtlichen Blickwinkel und den individuellen Interessen des Mandanten analysiert werden. Besonderen Wert lege ich dabei darauf, meinen Mandanten die möglichen Lösungswege inklusive der damit verbundenen Chancen und Risiken sowie Kosten aufzuzeigen. Mandanten können mit diesen Informationen die bevorstehenden Schritte abwägen und es kann der für sie geeignetste Weg eingeschlagen werden.

3. Worauf sollten Mandanten bei Mietverträgen besonders achten?

Für den Abschluss von Mietverträgen werden oft Standardformulare beispielsweise vom Mieter- oder Hauseigentümerverband verwendet. Solche Formulare haben den Vorteil, dass sie in der Regel alle wichtigen Punkt berücksichtigen. Je nachdem, von welchem Verband das Formular stammt, sind die vorformulierten Bestimmungen jedoch eher mieter- oder vermieterfreundlich ausgestaltet. Klienten sollten deshalb jeden Punkt, insbesondere auch die allgemeinen Bedingungen, sorgfältig prüfen und sich dabei überlegen, ob sie damit auch tatsächlich einverstanden sind. So ist beispielsweise gerade bei der Mindestdauer des Mietverhältnisses besondere Vorsicht geboten. Formulare verleiten aber auch dazu, nicht genügend auf die Details zu achten. So wird zu gewissen Themen hin und wieder überhaupt kein Häkchen bei den vorgegebenen Kästchen gesetzt oder es werden Felder nicht bzw. falsch ausgefüllt. Nicht zuletzt sollte trotz Formular immer auch der konkrete Einzelfall berücksichtigt werden und das Formular entsprechend angepasst oder ergänzt werden.

4. Auch im Bereich von Untervermietungen sind Rechtsstreitigkeiten keine Seltenheit. Gelten hier gesonderte Bestimmungen hinsichtlich des Mietvertrages?

Beim Untermietvertrag gilt stets zu berücksichtigen, dass lediglich zwischen dem Haupt- und dem Untermieter ein Vertragsverhältnis entsteht. Im Verhältnis zum Hauptvermieter (also meist dem Eigentümer der Räumlichkeiten) entstehen für den Untermieter grundsätzlich weder vertragliche Rechte noch Pflichten. Die Untermiete besteht zwar unabhängig zum Hauptmietverhältnis, teilt jedoch dessen Schicksal. Der Untervermieter ist deshalb gut beraten, im Untermietvertrag die Bedingungen des Hauptmietvertrages für anwendbar zu erklären und insbesondere die Dauer des Untermietverhältnisses auf die Dauer des Hauptmietvertrages zu begrenzen, um zu verhindern, dass er dem Untermieter gegenüber haftbar wird.

Risiken stellt die Untervermietung insbesondere für den Untervermieter dar, wenn der Untermieter den Untermietzins nicht bezahlt. Diesfalls haftet der Untervermieter gegenüber dem Hauptvermieter dennoch für den Mietzins. Ein Risiko stellt auch die Kündigung des Hauptmietverhältnisses dar. Diesem Risiko sollte bereits bei der Aufsetzung des Untermietvertrags (insbesondere bei den Kündigungsfristen) Rechnung getragen werden. Eine Kündigung des Hauptmietvertrages bedeutet nämlich nicht automatisch auch die Kündigung des Untermietverhältnisses, sodass sich der Untervermieter wiederum mit Haftungsansprüchen konfrontiert sieht.

5. Mängel in der Wohnung sind im Mietrecht ein häufiger Streitpunkt. Was sollten Mandanten in diesem Fall unbedingt tun und unbedingt vermeiden?

Unverzichtbar sind das Übernahmeprotokoll bei Mietantritt und das Rückgabeprotokoll bei der Rückgabe des Mietobjekts. Bedauerlicherweise werden diese Protokolle oftmals nicht angefertigt oder (insbesondere bei Übernahmeprotokollen) nicht sämtliche Mängel notiert. Dies führt später zu Problemen, wenn es beispielsweise darum geht, das Vorbestehen eines Mangels zu beweisen. Mieter sollten deshalb darauf beharren, dass ein ausführliches Protokoll erstellt wird.
 
Treten während der Dauer des Mietverhältnisses neue Mängel auf oder werden verdeckte Mängel erkennbar, ist der Vermieter umgehend schriftlich, am besten per Einschreiben, darüber zu informieren. Bei Mängeln, welche den Gebrauch des Mietobjekts beeinträchtigen, ist zudem eine Frist zur Beseitigung anzusetzen. Die Mängel sind dabei genau zu beschreiben oder fotografisch festzuhalten.

6. Wir erhalten ab und zu Anfragen zu Ausweisungen. Was gilt es dort zu beachten?

Eine formell korrekte resp. gültige Kündigung ist für den Vermieter, der einen Mieter aus einer Mietwohnung ausweisen möchte, unabdingbar. Insbesondere bei Zahlungsrückständen des Mieters muss korrekt abgemahnt und die Kündigung angedroht werden. Bei der Kündigung selbst ist unbedingt zu beachten, dass dazu das amtliche Kündigungsformular verwendet wird und die Kündigung (wie schon die Mahnung und Kündigungsandrohung) allen Vertragsparteien und bei Familienwohnungen beiden Ehegatten zugestellt wird. Die Erfüllung der formellen Kriterien und Einhaltung der Fristen sind in dieser Phase besonders kritisch. Ist die Kündigung gültig erfolgt und verlässt der Mieter die Räumlichkeiten nach Ablauf der Kündigung nicht freiwillig, kann in einem vergleichsweise schnellen Verfahren (Rechtsschutz in klaren Fällen) die Ausweisung beim zuständigen Gericht beantragt werden. Es empfiehlt sich, den Fall bereits vorgängig laufend zu dokumentieren, damit der Sachverhalt sofort bewiesen werden kann.

7. Mandanten loben vor allem die gute Verständlichkeit Ihrer Rechtsberatung. Was ist Ihnen bei der Kommunikation mit Ihren Mandanten besonders wichtig?

Mir ist wichtig, meine Mandanten stets persönlich beraten zu können. Viele Mandanten schätzen es zudem, die möglichen Vorgehensweisen aufgezeigt zu erhalten. Ferner sollte ein Mandant über den weiteren Verlauf eines Prozesses informiert sein. Nur so kann er sich auch selbst auf diesen einstellen und das für ihn vorteilhafteste Vorgehen eruieren. Nicht zuletzt wird geschätzt, eine klare und ehrliche Einschätzung der Rechtslage sowie der zu erwartenden Kosten zu erhalten. Keinem Mandanten ist gedient, wenn er sich falsche Vorstellungen über Rechtslage und Kostenrisiken macht.

8. Wo sehen Sie als Anwalt die Vorteile der Online-Rechtsberatung im Mietrecht?

Bei vielen Rechtsproblemen rund um das Mietrecht ist schnelles Handeln entscheidend. Oftmals ist kein Augenschein vor Ort notwendig. Das Medium der Online-Rechtsberatung bietet dabei klare Vorteile, weil Unterlagen im Handumdrehen ausgetauscht sind und die Kommunikation rasch und einfach vonstattengeht. Dies kann gerade bei kurzen Fristen matchentscheidend sein. Selbstverständlich wird auch im Rahmen der Online-Rechtsberatung weiterhin zum Telefon gegriffen oder falls notwendig ein Eindruck vor Ort gewonnen. Die Online-Rechtsberatung schränkt die Bearbeitung des Rechtsfalls nicht ein, sondern eröffnet Vorteile.

9. Was möchten Sie Ihren Mandanten abschliessend auf den Weg mitgeben?

Gerade im Mietrecht können viele Rechtsprobleme ohne Anwalt geklärt werden. Oftmals helfen klärende Gespräche mit der Gegenpartei oder die rechtlichen Schritte sind auch als juristischer Laie zu bewältigen. Bestehen jedoch Unsicherheiten oder bahnt sich ein grösserer rechtlicher Konflikt an, empfiehlt es sich, frühzeitig einen Rechtsspezialisten zu konsultieren, um zeit- und kostenintensive Fehltritte zu verhindern. So lassen sich unnötige Schritte und unnötiger Schaden vermeiden.

Die richtige Anwaltsvertretung für Mietrecht

Sie haben Streit mit dem Nachbarn oder Vermieter? Sie möchten wissen, was Sie gegen eine rechtswidrige Erhöhung des Mietzinses oder ausbleibende Mietzahlungen tun können? Sie benötigen Hilfe bei der Erstellung Ihres Mietvertrags oder wollen Ihre Ansprüche geltend machen? Ein Anwalt für Mietrecht bietet Ihnen eine kompetente, lösungsorientierte Beratung und Vertretung. GetYourLawyer bringt Sie mit dem passenden Spezialisten zusammen – schnell und unkompliziert.

Mietrecht – häufig gestellte Fragen zum Mieterschutz

Was kostet ein Anwalt im Mietrecht?

In der Regel verlangt ein Mietrechtsanwalt, eine Mietrechtsanwältin zwischen 250 und 450 Franken pro Stunde. Bei GetYourLawyer können Sie je nach Fall ein Kostendach vereinbaren, sodass Sie zu jeder Zeit die Kosten im Griff haben. Sind Sie nicht in der Lage, die Gerichts- und Anwaltskosten selbst zu berappen, kann Ihr Anwalt für Sie beim Gericht die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung beantragen.

Wohnung gekündigt – wie erhalte ich eine Erstreckung?

Wenn die Kündigung Ihrer Wohnung für Sie eine Härte zur Folge hat, können Sie bei der Schlichtungsbehörde eine Mieterstreckung beantragen. Gründe für eine solche Erstreckung sind zum Beispiel: Mangel an finanziell tragbaren Wohnungen, Kündigung nach langjährigem Mietverhältnis oder persönliche Gründe wie höheres Alter, gesundheitliche Beeinträchtigungen, Schulwechsel während des Schuljahrs. In solchen Situationen kann das Mietverhältnis um maximal vier Jahre erstreckt werden – häufig wird zuerst eine kürzere Erstreckung gewährt, die bei Bedarf verlängert werden kann.

Wer zahlt Reparaturen und Schäden in der Wohnung?

Der Unterhalt der Wohnung ist Sache des Vermieters, notwendige Reparaturen gehen zu seinen Lasten. Sie als Mieter oder Mieterin müssen aber für den «kleinen Unterhalt» aufkommen. Gemeint sind kleinere Reinigungs- und Ausbesserungsarbeiten die ein Laie mit einfachen Handgriffen selber ausführen kann – zum Beispiel das Entkalken eines Wasserhahns, das Ersetzen einer Dichtung oder Entstopfen eines Siphons. Alles andere ist Sache des Vermieters, ausser Sie hätten durch unsachgemässen Gebrauch einen Schaden verursacht. Auch für die normale Abnützung müssen Sie als Mieter oder Mieterin nichts bezahlen. Bei übermässiger Abnützung – etwa Kratzspuren von Haustieren oder Nikotinschäden – müssen Sie einen Kostenanteil übernehmen, der abhängig ist vom Alter und von der Lebensdauer des Gegenstands.Der Unterhalt der Wohnung ist Sache des Vermieters, notwendige Reparaturen gehen zu seinen Lasten. Sie als Mieter oder Mieterin müssen aber für den «kleinen Unterhalt» aufkommen. Gemeint sind kleinere Reinigungs- und Ausbesserungsarbeiten die ein Laie mit einfachen Handgriffen selber ausführen kann – zum Beispiel das Entkalken eines Wasserhahns, das Ersetzen einer Dichtung oder Entstopfen eines Siphons. Alles andere ist Sache des Vermieters, ausser Sie hätten durch unsachgemässen Gebrauch einen Schaden verursacht. Auch für die normale Abnützung müssen Sie als Mieter oder Mieterin nichts bezahlen. Bei übermässiger Abnützung – etwa Kratzspuren von Haustieren oder Nikotinschäden – müssen Sie einen Kostenanteil übernehmen, der abhängig ist vom Alter und von der Lebensdauer des Gegenstands.

Wann rufe ich die Schlichtungsbehörde an?

Die Schlichtungsbehörde ist die erste Anlaufstelle bei mietrechtlichen Problemen. Diese Behörde rufen Sie zum Beispiel an, wenn Sie eine Erstreckung des Mietverhältnisses beantragen, den Mietzins hinterlegen oder eine Mietzinsreduktion verlangen wollen. Bis zu einem Streitwert von 2000 Franken kann die Schlichtungsbehörde auf Antrag des Klägers direkt entscheiden. Häufig unterbreitet die Behörde den Parteien auch einen Urteilsvorschlag oder sie stellt eine Klagebewilligung für den Weiterzug ans Gericht aus. Möchten Sie Ihren Fall ans Gericht weiterziehen, empfiehlt sich aber, vorher eine Rechtsberatung einzuholen und die Chancen abzuklären. Bei GetYourLawyer finden Sie die kompetente Mietrechtsanwältin, die Sie berät und wenn nötig Ihre Interessen vor Gericht vertritt.