Rechtsanwalt für
Scheidung und Unterhalt gesucht?

Offerten vergleichen und den passenden Anwalt für Ausländerrecht finden

Endet eine langjährige Ehe, bedeutet dies auch immer eine Trennung der Finanzen. Doch nicht immer ist es für beide Partner möglich, direkt nach einer Scheidung ihre Lebenshaltungskosten eigenständig zu decken: Wer sich beispielsweise jahrelang ausschliesslich um die Kinderbetreuung gekümmert hat, hat es oft schwer, den direkten beruflichen Wiedereinstieg zu schaffen.

Wir finden den passenden Anwalt, um Unterhaltsfragen für Sie zu lösen

Nach der Scheidung sollten Sie unbedingt Unterhaltszahlungen von Ihrem Partner einfordern. Ein erfahrener Familienrechtsanwalt kann Ihnen helfen, etwaige Ansprüche auf Ehegattenunterhalt zu ermitteln und Sie während des Prozesses mit Expertise vertreten. 

Ein Scheidungsprozess regelt nicht automatisch die Frage nach Unterhaltszahlungen. Die Forderung nach Ehegattenunterhalt muss immer von einem Anwalt beantragt werden. Rechtsanwälte für Familienrecht sind Experten darin, den vorliegenden Sachverhalt zu ermitteln, Ansprüche zu klären und bei Bedarf auch mit einer Klage durchzusetzen.

Wenn Sie nach einer Scheidung Anspruch auf Unterhalt haben oder auch eine Unterhaltsforderung gegen Sie ausgesprochen wurde, ist ein Rechtsanwalt für Familienrecht der richtige Ansprechpartner für Sie. GetYourLawer hilft Ihnen, die besten Familienrechtsanwälte in Ihrer Region zu finden, die Ihnen kompetent und professionell dabei helfen werden, finanzielle Konflikte nach einer Scheidung in Ihrem Interesse zu klären.

 

 

Häufige Fälle im Scheidungsrecht

Besuchs- & Sorgerecht

Entziehen
Einfordern
Gemeinsames Sorgerecht

 

Ehe & Scheidung

Partner- & Ehevertrag
Gütertrennung
Immobilien bei Trennung

Unterhaltsrecht

Kindesunterhalt
Elternunterhalt
Nachehelicher Unterhalt

Das sagen zufriedene Kunden

5.0

Einfache und unkomplizierte Abwicklung. Erfasste und analysierte den Sachverhalt rasch und effizient. Orientiert und informiert umfassend und in der Breite. Stellt die Verfahrens- und Lösungsvarianten klar dar und beurteilt die Sachlage nicht nur aus juristischer Sicht, sondern ebenso die menschlichen und emotionalen Komponenten und Aspekte, was wir als sehr wichtig erachteten. Pragmatisches Vorgehen (Button-up). Wir fühlten uns jederzeit ernst genommen mit all unseren Anliegen. Wir wurden verstanden und fühlten uns gut betreut.

David Zünd

Für RechtsanwaltDavid Zünd

5.0

Sehr kompetente Rechtsanwältin. Klare speditive Arbeitsweise. Zielorientiert.
M. B.

Leena Kriegers-Tejur

Für RechtsanwältinLeena Kriegers-Tejura

5.0

Höflich, verständnisvoll (empathisch), sein Lachen ist sehr erfrischend und lässt Barrieren verschwinden.
Herr Mathiassen hat erreicht, dass wir persönlich Kontakt aufnehmen konnten mit dem Beklagten. Das hat zwischenzeitlich zu einem (zwar nicht befriedigenden) Teilerfolg geführt. Es steht noch ein Friedensrichtertermin an. Falls wir nicht ans positive Ziel gelangen, werden wir Herr Mathiassen nochmals beiziehen.

Lars Matthiassen

Für RechtsanwaltLars Matthiassen

5.0

Herr Gübeli hat sehr effizient gearbeitet und hat uns erfolgreich vertreten. Seine Arbeit hat unsere Erwartungen übertroffen.

Raphael Gübelin

Für RechtsanwaltRaffael Gübeli

5.0

Wir möchten uns nochmals herzlich bedanken. Wir waren sehr zufrieden und waren froh über die kompetente und sorgfältige Beratung und Vertretung die wir erfahren durften. Herr RA Adrian Weber ist in jeder Hinsicht zu empfehlen.

Adrian Weber

Für RechtsanwaltAdrian Weber

5.0

Menschlich und sehr kompetent. Herr Gass hat sich gut in die Sachlage eingearbeitet und mich immer informiert über das wie/wann/wozu. Mit dem Erfolg bin ich super zufrieden.

Simon Gass

Für RechtsanwaltSimon Gass

5.0

Die Beratung war sehr kompetent und hilfreich. Vielen Dank.

Stephan Zlabinger

Für RechtsanwaltStephan Zlabinger

5.0

Herr Kunz hat mich in allen Belangen vorzüglich unterstützt und ich konnte mich zurücklehnen und ihn seine Arbeit machen lassen.
Herr Kunz hat sich für mich eingesetzt und viel Recherchearbeit betrieben, was nicht selbstverständlich ist.

Manuel Kunz

Für RechtsanwaltManuel Kunz

Im Gespräch mit Herrn Gränicher, Rechtsanwalt für Scheidungsrecht

Als Rechtsanwalt für Scheidungsrecht, berät Herr Gränicher Privatpersonen und Firmenkunden schweizweit und ortsunabhängig. Dabei unterstützt er seine Klientschaft z.B. beim Unterhaltsrecht und beim Besuchs- & Sorgerecht. Im Gespräch gibt er Einblicke in seine Tätigkeit.

Daniel Gränicher
Rechtsanwalt
MLaw

Daniel Gränicher

Mit einer Trennung oder Scheidung sind unweigerlich immer negative Emotionen verbunden. Plötzlich verändern sich die Umstände, geht ein Lebensplan nicht mehr wie gewünscht auf und es macht sich eine Enttäuschung breit."

Guten Tag, Herr Gränicher. Als Anwalt für Familienrecht sind Sie auch auf dem Gebiet des Scheidungsrechts bewandert. Wie helfen Sie Mandanten, wenn es um die Regelung des Unterhalts geht bei einer Scheidung? 

Häufig ist die Regelung des Unterhaltes, beziehungsweise die Höhe desselben von grossem Interesse und eine der zentralsten Fragen. Die Betroffenen möchten wissen, wie viel sie zu bezahlen haben. Aufgrund der Komplexität und der nicht mehr vorhandenen starren Prozentregelungen ist es für einen juristischen Laien jedoch nicht mehr ohne weiteres möglich, dies auf eigene Faust zu recherchieren, oder gar zu berechnen. 

Ich sehe mich deshalb gegenüber meinen Mandanten in der Verantwortung, ihnen zunächst die geltenden Prinzipien auf eine verständliche Art und Weise zu erklären und danach aufzuzeigen, was dies im konkreten Fall für sie bedeutet.

Die Regelung des nachehelichen Unterhalts ist oft ein Streitpunkt bei einer Scheidung. Wie findet man zu einer fairen Lösung?

Die erwähnte Nachvollziehbarkeit der Unterhaltsberechnung ist für die Betroffenen ein ganz wichtiger Mosaikstein, um beispielsweise auch die Emotionen beiseitelassen zu können und eine faire Lösung zu erkennen. Dafür ist es zwingend erforderlich, dass insbesondere bei der Festlegung des jeweiligen Bedarfs der Ehegatten und der Kinder auf eine den Umständen entsprechende ausgeglichene Budgetierung geachtet wird, so dass sie sich nicht ungleich behandelt fühlen.

Ein Bundesgerichtsentscheid hat eine langjährige Praxis zum nachehelichen Unterhalt umgestossen. Können Sie etwas dazu sagen? Was ändert sich?

Das Bundesgericht hat in den letzten Monaten tatsächlich mehrere wegweisende Urteile im Familienrecht erlassen. 

Das Gericht will damit unter anderem die bisherigen unterschiedlichen Berechnungsmethoden der kantonalen Gerichte für den familienrechtlichen Unterhalt vereinheitlichen und damit Rechtssicherheit schaffen. Die Höhe der Unterhaltsleistungen sollen mit der sogenannten «zweistufigen Methode mit Überschussverteilung» berechnet werden. Dabei wird zuerst das Gesamteinkommen von Eltern oder Ehepartnern errechnet, wobei auch das Einkommen der Kinder berücksichtigt wird. Anschliessend wird je der Bedarf aller Betroffenen festgestellt. Besteht nach der Deckung dieser Beträge ein Überschuss, wird dieser gemäss dem konkreten Einzelfall vom Gericht nach Ermessen verteilt. Kann mit dem Gesamteinkommen nicht der Bedarf aller Betroffenen befriedigt werden, hat das Bundesgericht eine Prioritätenliste aufgestellt. An erster Stelle steht dabei der Barunterhalt für minderjährige Kinder, an zweiter Stelle der Unterhalt für die Betreuung der Kinder. Danach folgt die Zuteilung eines allfälligen ehelichen oder nachehelichen Unterhaltsanspruchs eines Ehegattens und zuletzt steht der Unterhalt für volljährige Kinder.

Gleichzeitig ruft das Bundesgericht dabei in Erinnerung, dass der Geldunterhalt für ein Kind und die Betreuungsleistung für ein Kind sind gleichwertig sind. Übernimmt ein Elternteil die Betreuung, muss er folglich nicht für dessen Kosten aufkommen.

Ausgedient hat mit den neuen Urteilen des Bundesgerichts auch die sogenannte «45er-Regel». Diese besagte bisher, dass einem Ehegatten der Wiedereinstieg ins Berufsleben nach dem Erreichen des 45. Altersjahres nicht mehr zuzumuten ist, wenn er während der Ehe nicht berufstätig war. Neu geht das Bundesgericht - vorbehältlich fortbestehender Betreuungspflichten - stets von der Zumutbarkeit einer Erwerbstätigkeit aus. Allerdings muss eine solche Möglichkeit aber auch tatsächlich bestehen beziehungsweise realistisch sein.

Das Bundesgericht hat letztlich auch die starre Definition der sogenannten «lebensprägenden Ehe» abgeschafft. Eine lebensprägende Ehe begründet den grundsätzlichen Anspruch auf die Weiterführung des bisherigen Lebensstandards und damit entsprechende Unterhaltsleistungen. Bisher wurde eine solche bei gemeinsamen Kindern und/oder nach einer Ehedauer von zehn Jahren systematisch angenommen. 

Neu gilt eine Ehe erst dann als lebensprägend, wenn ein Ehegatte seine ökonomische Selbständigkeit aufgibt, sich stattdessen um den gemeinsamen Haushalt oder die Kinderbetreuung kümmert und dadurch nach langjähriger Ehe nicht mehr an seine frühere berufliche Stellung anknüpfen kann. In einem solchen Fall sind Unterhaltsleistungen festzusetzen, zeitlich in aller Regel jedoch angemessen zu befristen.

Gibt es Situationen, in denen ein festgelegter Unterhalt abgeändert werden kann? Die Lebensverhältnisse ändern sich ja mit der Zeit.

Vielfach werden Unterhaltsleistungen über mehrere Jahre festgelegt. Dies verlangt auch das Bundesgericht, wenn es beispielsweise verlangt, dass die Unterhaltsverpflichtungen in verschiedene Phasen (sog. «Schulstufenmodell») einzuteilen sind. Es ist aber kaum je möglich, dabei alle möglichen Veränderungen der Lebensverhältnisse bereits im Voraus mit zu berücksichtigen. Das Gesetz sieht deshalb die Möglichkeit vor, bei «wesentlichen und dauerhaften» Veränderungen der Umstände, den festgelegten Unterhalt dieser neuen Ausgangslage anzupassen. In der Regel handelt es sich dabei um Aufhebung, Herabsetzung oder Sistierung der Unterhaltsbeiträge, wenn sich insbesondere die wirtschaftliche Situation des Unterhaltspflichtigen verschlechtert hat. Unter strengeren Voraussetzungen ist aber auch eine Erhöhung denkbar.

Was sind typische Ursachen für einen Unterhaltsstreit?

Typische Ursachen sind wie bereits erwähnt eine fehlende Nachvollziehbarkeit der Berechnungen, oder gefühlte Ungleichbehandlung bei der Erstellung des Bedarfs. Nie zu unterschätzen sind auch die Emotionen, welche zu Positionen der Parteien führen können, welchen nicht mehr sachgerecht begegnet werden kann.

Können Vorkehrungen getroffen werden, um einen solchen Streit zu vermeiden? 

Es ist meines Erachtens Aufgabe der Anwälte und der Gerichte, den Betroffenen möglichst in sachlicher und nachvollziehbarer Art und Weise die geltenden Grundsätze näherzubringen. 

Ein anderer Streitpunkt bei einer Scheidung ist nicht selten eine gemeinsame Liegenschaft. Welche Lösungen gibt es dort?

Gerade im Bereich der Liegenschaften gibt es zahlreiche massgeschneiderte und kreative Regelungsmöglichkeiten, mit welchen einen Streit um die Liegenschaft, aber auch mögliche finanzielle Schwierigkeiten wie beispielsweise bei der (nachehelichen) Tragbarkeit umgangen werden kann. Es gibt hier nicht nur «schwarz-weiss»-Lösungen, wonach die Liegenschaft einem Ehegatten zugewiesen wird, oder im Streitfall möglicherweise gar verkauft oder versteigert wird. 

Es kann beispielsweise auch vereinbart werden, dass die Liegenschaft bis zu einem bestimmten Zeitpunkt (beispielsweise bis gemeinsame Kinder die Ausbildung abgeschlossen haben) als einfache Gesellschaft auch nach der Scheidung weitergeführt wird. Dies selbstverständlich bereits mit den notwendigen Bestimmungen für die künftige Aufteilung der Liegenschaft, damit nicht der Streitpunkt lediglich aufgeschoben wird. Hier gibt der Gestaltungsspielraum sehr viel her, um den Parteien solide und nachhaltige Lösungen zu ermöglichen.

Auch im Scheidungsrecht führen einfache Fragen oft zu komplexen Antworten oder Gegenfragen. Was tun Sie, um Ihren Mandanten juristische Inhalte verständlich näherzubringen?

Den vermeintlich einfachen Fragen stehen tatsächlich oft komplexe gesetzliche Grundlagen oder Gerichtspraktiken gegenüber. Bildlich gesprochen ist es meine Aufgabe, meinen Mandanten in diesem Dschungel aufzuzeigen, wo sie sich in ihrer individuellen Situation gerade befinden, welche Wege sie beschreiten können und welche nicht. Das Erkennen dieser eigenen Position ermöglich letztlich auch das Verständnis für komplexe Antworten. 

Was möchten Sie den Mandanten abschließend mit auf den Weg geben?

Mit einer Trennung oder Scheidung sind unweigerlich immer negative Emotionen verbunden. Plötzlich verändern sich die Umstände, geht ein Lebensplan nicht mehr wie gewünscht auf und es macht sich eine Enttäuschung breit. Diese Emotionen sind ernst zu nehmen und man muss eine Strategie finden, mit diesen Umzugehen. Es ist aber nie Ratsam, ein Trennungs- oder Scheidungsverfahren als Ventil zu nutzen, um diese eigenen Befindlichkeiten abzuladen. Dies verhindert in aller Regel - den Umständen zum Trotz - sinnvolle und weitsichtige Regelungen und verteuert letztlich unnötig den Prozess.

 

Die richtige Anwaltsvertretung für Scheidungsrecht

Wenn Sie nach einer Scheidung Anspruch auf Unterhalt haben oder auch eine Unterhaltsforderung gegen Sie ausgesprochen wurde, ist ein Rechtsanwalt für Familienrecht der richtige Ansprechpartner für Sie. GetYourLawer hilft Ihnen, die besten Familienrechtsanwälte in Ihrer Region zu finden, die Ihnen kompetent und professionell dabei helfen werden, finanzielle Konflikte nach einer Scheidung in Ihrem Interesse zu klären.

Häufig gestellte Fragen zur Rechtsberatung

Ist GetYourLawyer wirklich kostenlos für Rechtssuchende?

Für Rechtssuchende ist GetYourLawyer kostenlos. Über die Kosten für die Ausführung Ihres Mandats werden Sie in den Anwaltsofferten transparent informiert. Die Kosten für die Ausführung Ihres Mandats bezahlen Sie immer direkt über GetYourLawyer.

Woher weiss ich, ob der Anwalt die richtige Qualifikation hat?

Bei GetYourLawyer nehmen wir Ihnen die Arbeit ab und laden nur Anwälte ein, die für Ihre Anfrage die passende Qualifikation und Erfahrung mitbringen. Vergleichen Sie schnell und einfach die Anwaltsprofile der offerierenden Anwälte. Sie finden Informationen zu Mitgliedschaften, Expertise und Qualifikationen und Bewertungen anderer Kunden. GetYourLawyer lässt sich die Qualifikationen seiner Mitglieder nachweisen. So können Rechtssuchende sicher sein, ausschliesslich Angebote von erfahrenen Spezialisten zu erhalten. Ob und an wen Sie den Auftrag vergeben, entscheiden nur Sie als Auftraggeber. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Anfrage jederzeit zu beenden ohne einen Anwalt zu beauftragen.

Muss ich einen Anwalt auch mandatieren, wenn mir keines der erhaltenen Angebote zusagt?

Ob und an wen Sie den Auftrag vergeben, entscheiden nur Sie als Auftraggeber. Sie haben die Möglichkeit Ihre Anfrage jederzeit zu beenden, ohne einen Anwalt zu beauftragen.

Gibt es Anwältinnen und Anwälte in meiner Region?

Brauchen Sie einen lokalen Experten? Kein Problem. Unsere Anwältinnen und Anwälte vertreten Sie in Zürich, Bern, St. Gallen, Luzern, Basel, Aarau, Winterthur und an vielen weiteren Orten in der Schweiz. Sie bestimmen den Umkreis der Anwaltssuche. Manche Rechtsberatung kann zudem schriftlich und telefonisch, also ortsunabhängig erbracht werden. Das macht die Arbeit effizienter und kostengünstiger.

Wie steht es um Datenschutz und -Sicherheit?

Datenschutz und die sichere Speicherung aller Daten haben bei GetYourLawyer höchsten Stellenwert. Alle Daten werden ausschliesslich in einem Schweizer Rechenzentrum gespeichert. Dieses verfügt über alle relevanten Zertifizierungen, unter anderem über ISO 27001:2013 und ISO 9001:2015. Durch regelmässige externe Audits und «Penetration Tests» wird sichergestellt, dass die Anwendung sowie die Infrastruktur vor Angriffen geschützt sind.