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Erbrecht gesucht?

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Anwalt für Erbrecht: Professionelle Unterstützung bei Fragen rund um die Vermögensnachfolge

Das Erbrecht umfasst alle wichtigen Bestimmungen und Normen, die den Übergang des Vermögens vom Verstorbenen auf einen oder mehrere Erben regelt. Es schafft Klarheit darüber, was mit dem Eigentum und anderen veräusserbaren Rechten des Erblassers geschehen soll. Grundsätzlich hat jede urteilsfähige, volljährige Person schon zu Lebzeiten das Recht, nach freiem Willen über den eigenen Nachlass zu verfügen.

Das Gesetz nennt jedoch Schranken, an die der Erblasser gebunden ist. So sind beispielsweise die Pflichtteile der gesetzlichen Erben zu beachten. Enge rechtliche Vorgaben gelten auch für die Enterbung. Ein Anwalt für Erbrecht kennt die besonderen Anforderungen des Erbrechts. Einfühlsam und verständlich beantwortet er Ihnen all Ihre Fragen zur Nachlassplanung und zur Vermögensnachfolge.

Rechtliche Absicherung

Ein Anwalt für Erbrecht hilft Ihnen bei der Ausarbeitung eines Erbvertrags oder Testaments. Der erfahrene Spezialist sorgt dafür, dass Ihnen in dieser emotionalen und persönlichen Angelegenheit keine Fehler unterlaufen. So beugt er Streitigkeiten vor und stellt sicher, dass Ihrem letzten Willen entsprochen wird.

Sie fühlen sich beim Erbe übergangen? Es zeigen sich Unstimmigkeiten innerhalb der Erbengemeinschaft? Auch in diesen Fällen ist ein Anwalt für Erbrecht der richtige Ansprechpartner. Mit GetYourLawyer finden Sie den Experten, der zur Klärung Ihres Anliegens am besten geeignet ist.

Häufige Fälle im Erbrecht

Vererben

Testament, Erbvertrag & Schenkung

Nachlassplanung

Unternehmensübergabe

Schenkungen

Erben

Erbschein

Erbteilung

Erbe ausschlagen

Pflichtteil einfordern

Erbengemeinschaft

Erbstreit auflösen

Teilungsplan

Willensvollstreckung

Das sagen zufriedene Kunden

5.0

Einfache und unkomplizierte Abwicklung. Erfasste und analysierte den Sachverhalt rasch und effizient. Orientiert und informiert umfassend und in der Breite. Stellt die Verfahrens- und Lösungsvarianten klar dar und beurteilt die Sachlage nicht nur aus juristischer Sicht, sondern ebenso die menschlichen und emotionalen Komponenten und Aspekte, was wir als sehr wichtig erachteten. Pragmatisches Vorgehen (Button-up). Wir fühlten uns jederzeit ernst genommen mit all unseren Anliegen. Wir wurden verstanden und fühlten uns gut betreut.

David Zünd

Für RechtsanwaltDavid Zünd

5.0

Sehr kompetente Rechtsanwältin. Klare speditive Arbeitsweise. Zielorientiert.
M. B.

Leena Kriegers-Tejur

Für RechtsanwältinLeena Kriegers-Tejura

5.0

Höflich, verständnisvoll (empathisch), sein Lachen ist sehr erfrischend und lässt Barrieren verschwinden.
Herr Mathiassen hat erreicht, dass wir persönlich Kontakt aufnehmen konnten mit dem Beklagten. Das hat zwischenzeitlich zu einem (zwar nicht befriedigenden) Teilerfolg geführt. Es steht noch ein Friedensrichtertermin an. Falls wir nicht ans positive Ziel gelangen, werden wir Herr Mathiassen nochmals beiziehen.

Lars Matthiassen

Für RechtsanwaltLars Matthiassen

5.0

Herr Gübeli hat sehr effizient gearbeitet und hat uns erfolgreich vertreten. Seine Arbeit hat unsere Erwartungen übertroffen.

Raphael Gübelin

Für RechtsanwaltRaffael Gübeli

5.0

Wir möchten uns nochmals herzlich bedanken. Wir waren sehr zufrieden und waren froh über die kompetente und sorgfältige Beratung und Vertretung die wir erfahren durften. Herr RA Adrian Weber ist in jeder Hinsicht zu empfehlen.

Adrian Weber

Für RechtsanwaltAdrian Weber

5.0

Menschlich und sehr kompetent. Herr Gass hat sich gut in die Sachlage eingearbeitet und mich immer informiert über das wie/wann/wozu. Mit dem Erfolg bin ich super zufrieden.

Simon Gass

Für RechtsanwaltSimon Gass

5.0

Die Beratung war sehr kompetent und hilfreich. Vielen Dank.

Stephan Zlabinger

Für RechtsanwaltStephan Zlabinger

5.0

Herr Kunz hat mich in allen Belangen vorzüglich unterstützt und ich konnte mich zurücklehnen und ihn seine Arbeit machen lassen.
Herr Kunz hat sich für mich eingesetzt und viel Recherchearbeit betrieben, was nicht selbstverständlich ist.

Manuel Kunz

Für RechtsanwaltManuel Kunz

Im Gespräch mit Herrn Pfortmüller, Rechtsanwalt für Erbrecht

Als Rechtsanwalt für Erbrecht berät Herr Pfortmüller Privatpersonen schweizweit und ortsunabhängig. Dabei hilft er z. B. bei der Durchsetzung erbrechtlicher Ansprüchen und vertritt Mandanten im Prozessgeschehen. Im Gespräch gibt er Einblicke in seine Tätigkeit.

Dr. Herbert Pfortmüller
Rechtsanwalt

Dr. Herbert Pfortmüller

"Ein Testament kann jederzeit aufgehoben oder abgeändert werden, doch ist sorgfältig darauf zu achten, dass kein Zweifel darüber bestehen kann, welches Testament nun das letzte und damit gültige ist. Ohnehin ist zu empfehlen, sein Testament immer mal wieder dahingehend zu überprüfen, ob auch alles noch so gewollt ist wie seinerzeit aufgeschrieben."

1. Wer ist Ihr «idealer» Mandant?

«Ideal», das möchte ich klarstellen, meint den Mandanten, nicht mich. So betrachtet ist der ideale Mandant, die ideale Mandantin ist selbstverständlich immer mitgemeint, wohl derjenige, der sich frühzeitig um seinen Nachlass und – ist er Unternehmer – um seine Nachfolge kümmert. Das beginnt mit Gesprächen in der Familie und gegebenenfalls in der Firma sowie mit einer Auslegeordnung, aus welcher ersichtlich ist, was es alles zu regeln gibt.

2. Was gibt es alles zu regeln?

Die Situation ist je nachdem eine andere, ob der Mandant verheiratet ist bzw. in eingetragener Partnerschaft lebt oder «ungebunden» ist. Vor den erbrechtlichen sind dann zuerst die ehegüterrechtlichen Fragen zu beantworten. Ist der Mandant nicht oder nicht mehr verheiratet, kommt «nur» Erbrecht zum Zug, zudem ist er um einiges freier in seinen Entscheidungen, was er wem vermachen will. In praktisch allen Fällen muss man an die sich stellenden steuerrechtlichen Fragen denken.

3. Welche Instrumente stehen einem Mandanten zur Verfügung, um seinen Nachlass möglichst optimal zu planen?

Das Gesetz gibt einen gewissen Rahmen vor, im Ehegüterrecht muss zwingend einer der drei Güterstände (Errungenschaftsbeteiligung, Gütergemeinschaft oder Gütertrennung) gewählt werden. Wird nichts anderes vereinbart, ist es die Errungenschaftsbeteiligung. Bei allen drei Güterständen gibt es aber mehr oder weniger weitgehende Möglichkeiten für eine gewisse Optimierung. Dies geschieht mit einem Ehevertrag, der zu seiner Gültigkeit der notariellen Beurkundung bedarf.

4. Und im Erbrecht?

Zunächst dies: Ein Testament ist eine einseitige Verfügung, die zur Gänze von Hand geschrieben sein muss. Inhaltlich kann man mit einem Testament mittels Vermächtnissen oder Erbeinsetzungen über alles verfügen, was nicht pflichtteilsgeschützt ist, das ist die sog. verfügbare Quote; weiter kann man testamentarisch etwa Auflagen machen und/oder Bedingungen stellen und einen Testamentsvollstrecker benennen. Ein Testament kann jederzeit aufgehoben oder abgeändert werden, doch ist sorgfältig darauf zu achten, dass kein Zweifel darüber bestehen kann, welches Testament nun das letzte und damit gültige ist. Ohnehin ist zu empfehlen, sein Testament immer mal wieder dahingehend zu überprüfen, ob auch alles noch so gewollt ist wie seinerzeit aufgeschrieben.

5. Was hat es mit dem Erbvertrag auf sich?

Wie der Name sagt, handelt es sich hier um einen Vertrag, an dem mindestens zwei, oft aber auch mehrere Parteien beteiligt sind. Formal, anders als das Testament, muss ein Erbvertrag (wie ein Ehevertrag) notariell beurkundet werden. Diese Formstrenge hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass mit einem Erbvertrag die gesetzliche Ordnung, insbesondere auch das Pflichtteilsrecht, mit dem Einverständnis aller Beteiligter ausser Kraft gesetzt werden kann. Diesem Vorteil steht als Nachteil u.U. entgegen, dass sich im Lauf der Zeit die Rahmenbedingungen ändern können. Sind dann nicht alle der damaligen Vertragspartner mit einer Anpassung einverstanden, muss es bei dem bleiben, was einmal abgemacht worden ist. Es versteht sich von selbst, dass solche Situationen einigermassen konfliktträchtig sind. Im Übrigen werden Erbverträge oft mit Gegengeschäften verbunden.

6. Gegengeschäfte?

Bei Erbverträgen ist es in aller Regel so, dass eine oder mehrere Parteien zugunsten einer oder mehrerer Parteien auf etwas, das ihnen von Gesetzes wegen zustehen würde (eben der Pflichtteil) ganz oder teilweise verzichten; dafür erhalten Sie dann seien es Geld, Anteile, Recht oder was auch immer, um diesen Verzicht auszugleichen.

7. Das tönt alles geradezu «ideal», gelingt denn immer alles?

Schön wär’s. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass es ohne eine gewisses innere Bereitschaft des Mandaten, sich auf die gestellten Fragen einzulassen, schwierig wird. Eigentlich kann die Phase der professionellen juristischen, steuerlichen und anderweitigen Beratung erst dann erfolgversprechend beginnen, wenn besagte Bereitschaft da ist.

8. Sie erwähnen die steuerliche Beratung, decken Sie das auch ab?

Nicht persönlich, aber nicht nur bezügliche Steuern, sondern auch bei weiteren «verwandten» Fragen arbeite ich stets mit entsprechenden Spezialisten zusammen. Dasselbe gilt selbstverständlich auch für die Zusammenarbeit mit ausländischen Anwälten, wo fremdes Recht mitspielt.

9. Sie haben immer wieder auch die Unternehmensnachfolge angesprochen, was ist hier speziell zu beachten?

Auch wenn das auf den ersten Blick erstaunen mag, gibt es etliche Gemeinsamkeiten zwischen Nachlass- und Nachfolgeplanung. Der Wortbestandteil «Planung», der in beiden Begriffen vorkommt, besagt es ja an sich auch schon: auch die Nachfolge im (Familien-)Unternehmen will geplant sein, wiederum lieber früher als später.

10. Woran ist zur Hauptsache zu denken?

Der vorausschauende Unternehmer sollte für sich und idealerweise zusammen mit seiner Familie die drei «W’s» beantworten: was, wer, wie? «Was» gibt Aufschluss darüber, wovon man überhaupt spricht, sozusagen die Aktiven (aber auch die Passiven) des Unternehmens. Das tönt einfach, kann aber gerade bei etwas komplexeren Konstruktionen etwelchen Aufwand bedeuten.

11. Wir nehmen an, dass das «Wer» die schwierigste Frage ist, ist diese Annahme richtig?

In der Tat ist das so, darum steht das «Wer» auch in der Mitte der drei W’s. Wer hat überhaupt das unternehmerische Gen, wer ist am besten geeignet, das Unternehmen weiter zu führen und auch weiter zu entwickeln? Wo immer möglich, schaut man sich zuerst in der eigenen Familie um, sind Töchter und/oder Söhne willens und auch fähig, in die (oft grossen) Fusstapfen des Patrons zu schlüpfen? Ist das nicht der Fall, schaut man sich im Management um, eventuell kommt ein sog. Management Buyout in Frage, d.h. ein Verkauf an das Management. Kommt auch diese Lösung nicht in Frage, ist der Verkauf an einen aussenstehenden Dritten zu prüfen.

12. Bleibt noch das «Wie»?

Hier geht es dann in erster Linie um Bewertungen sowie um die notwendigen Verträge und deren Abwicklung.

13. Vielen Dank für diesen Überblick. Und was raten Sie nun dem «idealen» Mandanten?

Ich wiederhole mich gerne: sich frühzeitig, es kann nie zu früh, aber oft zu spät sein, Gedanken machen über seinen Nachlass und gegebenenfalls auch seine Nachfolge und dabei mit allen, neudeutsch, Stakeholdern immer wieder das Gespräch suchen. Das Ganze ist ein längerer Prozess, der auch reifen muss. Die Bereitschaft, sich auf Neues einzustellen hilft dabei ebenso wie Kreativität im Suchen und Finden solcher neuer Lösungen.

Die richtige Anwaltsvertretung für Erbrecht

Ein Todesfall im näheren Umfeld kostet viel Kraft. Neben der Trauer bleibt kaum Platz, sich mit komplexen gesetzlichen Regelungen auseinanderzusetzen. Ein Anwalt für Erbrecht nimmt sich Ihrer Sache an. Er bietet Ihnen eine umfassende, auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene Rechtsberatung und sorgt dafür, dass Sie sich um nichts mehr kümmern müssen. Wir helfen Ihnen dabei, den passenden Spezialisten zu finden – schnell und unkompliziert.

Erbrecht – häufig gestellte Fragen rund um Erbschaft und Erbteilung

Was kostet ein Erbrechtsanwalt?

In der Regel verlangt eine Anwältin, ein Anwalt für Erbrecht zwischen 250 und 450 Franken pro Stunde. Bei GetYourLawyer können Sie je nach Fall ein Kostendach vereinbaren, sodass Sie zu jeder Zeit die Kosten im Griff haben. Sind Sie nicht in der Lage, die Gerichts- und Anwaltskosten selbst zu berappen, kann Ihr Anwalt für Sie beim Gericht die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung beantragen.

Was ist der Pflichtteil im Schweizer Erbrecht?

Der Pflichtteil ist der Teil Ihres Nachlasses, über den Sie nicht nach Belieben verfügen dürfen, weil er von Gesetzes wegen für gewisse Erben reserviert ist. Pflichtteilsgeschützt sind im Schweizer Erbrecht die Nachkommen (Kinder, Enkel), der Ehepartner oder die eingetragene Partnerin sowie die Eltern. Soll ein pflichtteilsgeschützter Erbe auf seinen Pflichtteil verzichten, braucht es dazu einen Erbvertrag. Eine Gesetzesrevision, die aktuell im Parlament beraten wird, sieht vor, die Pflichtteile der Nachkommen und Partner zu reduzieren und denjenigen der Eltern ganz zu streichen.

Wer muss in der Schweiz Erbschaftssteuern bezahlen?

Mit der Erbschaftssteuer kann der Vermögensübergang von Todes wegen auf Stufe Kanton und Gemeinde besteuert werden. Eine eidgenössische Erbschaftssteuer gibt es nicht. Die Erbschaftssteuer ist vom Erben zu entrichten, der den Nachlass übernimmt. Die Höhe bestimmt sich aufgrund des Wertes des übertragenen Vermögens.

In der Regel sind Ehegatten und Personen in eingetragener Partnerschaft sowie Nachkommen, Stief- und Pflegekinder steuerbefreit. Wird eine Erbschaftssteuer erhoben, ist die Höhe meist abhängig von der Höhe des geerbten Vermögens sowie vom Verwandtschaftsgrad zwischen dem Erben und der verstorbenen Person. Je näher verwandt, desto geringer der Steuersatz. Auch für Konkubinatspartner und Lebensgefährtinnen gilt in vielen Kantonen ein tieferer Steuersatz.

Wer erbt wie viel ohne Testament?

Wenn ein Erblasser weder ein Testament noch einen Erbvertrag verfasst hat, bestimmt das Gesetz die Anteile der Erben. Wie hoch diese Anteile sind, hängt davon ab, wer zum Kreis der Erben gehört. Jeder Erbe kann auf seinem Erbteil bestehen. Er muss aber nicht. Falls er sich mit weniger zufrieden gibt oder sich die ganze Erbengemeinschaft für eine andere Aufteilung entscheidet, ersetzt dies die gesetzliche Aufteilung.

Wie finden Patchworkfamilien eine gerechte Lösung?

Das Erbrecht ist auf die traditionelle Familie ausgerichtet: Wer verheiratet ist und Kinder hat, ist mit den gesetzlichen Regeln gut bedient und benötigt höchstens ein einfaches Testament, um den Ehepartner bestmöglich zu begünstigen. Anders ist die Situation, wenn Sie und Ihr Partner, Ihre Partnerin mit Kindern aus früheren Beziehungen in einer Patchworkfamilie leben. Um hier eine Lösung zu finden, die allen gerecht wird, benötigen Sie einen Erbvertrag, der genau auf die Konstellation in Ihrer Familie zugeschnitten ist. Lassen Sie sich unbedingt rechtlich beraten.